Behandlungsspektrum

Das Behandlungsspektrum umfasst Früherkennung und Diagnostik, Therapie und Nachsorge aller Erkrankungen der Prostata. Diese unterteilen sich in 3 Hauptkategorien:
Gutartige Prostatavergrößerung
Betroffen ist etwa jeder dritte Mann über 60 Jahre. Durch Einengung der Harnröhre oder Reizung von Nerven, die einen Harndrang erzeugen, ergeben sich eine Vielzahl von Symptomen, u.a. Harnstrahlabschwächung, Restharn (unvollständige Blasenentleerung), häufiger Harndrang am Tage und/oder in der Nacht, Blasen- und Prostataentzündungen und Blutungen.

Das Behandlungsspektrum reicht von Medikamenten bis zur Operation (u.a. endoskopische Resektion durch die Harnröhre, Einsatz von LASER-Geräten). Anhand der Untersuchungsergebnisse muss für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erstellt werden.

Prostataentzündungen (aktue/chronische)
Die entzündlichen Prostata-Erkrankungen können akut auftreten oder chronisch verlaufen. Die Symptomatik reicht von starken, mit Fieber auftretenden Schmerzen bis zu wiederholten ziehenden Beschwerden im Unterbauch oder den Leistenbeugen und gehäuftem Harndrang. Die oft zugrunde liegenden organischen bzw. funktionellen Probleme im Bereich des Harnblasenhalses, der Prostata und Harnröhre bzw. des äußeren Schließmuskels bedürfen einer mehrstufigen Diagnostik. Diese erlaubt letztlich den gezielten Einsatz von Medikamenten oder physiotherapeutischen Verfahren bzw. der Operation.
Prostatakrebs (Prostatakarzinom)
Als typischer Krebs des älteren Mannes ist das Prostata-Karzinom in Deutschland der häufigste bösartige Tumor beim Mann. Er kann heute durch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen bereits im Anfangsstadium entdeckt werden. In diesem Stadium ist das Prostata-Karzinom noch heilbar. Aber auch der bereits fortgeschrittene Tumor ist durch eine medikamentöse Behandlung gut beeinflussbar. Dadurch ist ein Leben mit hoher Lebensqualität über Jahre hinweg möglich sein.

Ansprechpartner

Prof. Dr. T. Ebert
Mommsenstr. 22
90491 Nürnberg

Tel: 0911/ 3766 1937